Institut zur Förderung individueller
Kreativität

 

„Kreativität ist die Kraft,
die den Menschen zur Gestaltung
und Bewältigung seines Lebens treibt." C.G.Jung


Sabine Manske
Bismarckstr. 14
68723 Schwetzingen
Tel:  06202-857800
Fax: 06202-857803
E-Mail: sabine.manske@web.de

 

 


 

Angebot:   

Das Institut bietet eine berufsbegleitende Ausbildung in Begleitetem Malen für Kinder und Jugendliche und Erwachsene nach Dr. Bettina Egger (Schweiz) an.

Die Ausbildung richtet sich an Personen in pädagogischen, heilpädagogischen oder psychosozialen Berufen in der Arbeit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.

Die Ausbildung gliedert sich in eine

zweijährige Grundstufe, die mit einem Zertifikat "MalleiterIn/MaltherapeutIn abschließt

und eine 

zweijährige Aufbaustufe, die mit einem Diplom als KunsttherapeutIn abschließt.

Dazwischen liegt ein Praxisjahr.

 

Übersicht:
Ausbildungsleiterin
Grundsätzliches
1. Ausbildungsprogramm Grundstufe
2. Ausbildungsprogramm Aufbaustufe
3. Links








Ausbildungs- leiterin:   

Sabine Manske

Malatelier:

Bismarckstr.14
68723 Schwetzingen
Tel: 06202-857800
Fax: 06202-857803
E-Mail: sabine.manske@web.de
Web:   www.malatelier-manske.de

 

    • Studium des Höheren Lehramtes,

    • Ausbildung zur Kunsttherapeutin nach Dr. B. Egger

    • Weiterbildung in Lösungsorientiertem Malen nach Dr. B. Egger

    • Ausbildung in personenzentrierter Gesprächsführung und Beratung nach C. Rogers

    • Grundkurs in Systemischer Therapie am IGST


 














Grundsätzliches

 

 

Das Begleitete Malen ist eine eigenständige Methode, die auf gestalttherapeutischer Grundlage mit den Malenden am Bild arbeitet. Das Ziel des Begleiteten Malens ist es, die Kreativität im Menschen, seine Wahrnehmung und sein Vertrauen in die eigene Schaffenskraft und damit die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. 

Die begleitende Arbeit bei Erwachsenen und älteren Jugendlichen umfasst drei Ebenen:

  1. die Arbeit am Bild (Form, Ästhetik, Geschichte ),
  2. die Arbeit am Prozess ( Weg, durch den der Malende zum Bild kommt ),
  3. die Arbeit an der Beziehung ( Kontakt zu sich und der Umwelt ).

Die Arbeit am Bild:

Bilder sind Sinn-Bilder, sie haben direkt mit den Sinnen des Menschen und seinem Lebenssinn zu tun. Im Begleiteten Malen soll der heilende Aspekt des Sinnbildes verstärkt werden. Der bildnerische Prozess wird nicht auf ein vorgegebenes Thema eingeschränkt. Weder Motive noch Gefühle werden zur Bearbeitung vorgeschlagen. Das Bild ist weder Illustration einer Pathologie, noch hat es eine verborgene Bedeutung, die nur der Malleiterin oder dem Maleiter ersichtlich ist, die Inhalte sind nicht Symbole für etwas anderes. „Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose.“ (Gertrud Stein) Bilder werden nicht erklärt, sondern geklärt. 

Die Arbeit am Prozess:

Die Art und Weise, in der Menschen Bilder malen, spiegelt die Art und Weise, wie sie das Leben gestalten und bewältigen. Dadurch besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen, Vermeidungen und Blockierungen zu erkennen, neue Lösungen zu finden und diese zu üben. Gleichzeitig entwickeln die Malenden ihre Kreativität, lernen neue Schritte zu riskieren und gewinnen besseren Kontakt zur Realität.

Die Arbeit an der Beziehung:

Die Beziehung zwischen Malleiterin und Malenden ist eine spezielle Lebenssituation, in der sich die üblichen Beziehungsmuster erfahren lassen. In der Auseinandersetzung mit der Malleiterin können sich die Malenden über ihre wirklichen Bedürfnisse klar werden. Sie werden aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und Kontakt zu finden, ohne sich dabei selbst aufzugeben. 

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Umwelt heran, die stark leistungsorientiert ist und wenig Platz lässt für Möglichkeiten sinnlicher Erfahrung und Einübung kreativer Fähigkeiten. Eine Flut von schnell wechselnden Bildern lenkt die Aufmerksamkeit nach außen, während die Beziehung der Kinder zu sich und ihrer Mitwelt in den Hintergrund tritt. Unter diesen Bedingungen ist es schwierig, die individuelle Persönlichkeit zu entfalten.

Durch die Darstellung ihrer Wahrnehmungen im Bild erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit sich auszudrücken, und den Erfahrungen und Erlebnissen, die oft im Bereich des Sprachlosen und Unbewussten liegen, Gestalt zu geben. Dadurch werden sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützt. Die Arbeit in der Gruppe fördert Rücksichtnahme und Toleranz. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 



Ausbildungs- programm Das Institut zur Förderung individueller Kreativität bietet eine zweijährige Fachausbildung in Begleitetem Malen an, die wie folgt strukturiert ist:
  • Zweijährige Grundstufe, Abschluss mit einem Zertifikat als MalleiterIn/MaltherapeutIn.
  • Praxisjahr
  • Zweijährige Aufbaustufe, Abschluss mit einem Diplom als KunsttherapeutIn
Auf einer zweijährigen Grundstufe mit dem Focus Leiten und Begleiten von Malgruppen basiert die Aufbaustufe, die den Schwerpunkt auf die therapeutische Arbeit mit Einzelnen und Gruppen legt.

Die Kurse richten sich an Personen, die in pädagogischen oder psychosozialen Berufsfeldern mit Erwachsenen, Kindern oder Jugendlichen arbeiten, oder ein eigenes Malatelier leiten wollen. Bei entsprechender therapeutischer Vorbildung wird die maltherapeutische Eignung zur Verdeutlichung der Qualififkation im Zertifikat aufgeführt.

Für diese Aufgabe will die Ausbildung folgende Fähigkeiten vermitteln:

 













1.Grundstufe:

Ziele:

  • Arbeitstechnische und methodische Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Begleiteten Malens,
  • Arbeitsrelevante Kompetenz,
  • Fähigkeiten, Gruppenprozesse zu gestalten und zu begleiten (TZI, R. Cohn),
  • Erlangen einer personenzentrierten Gesprächsführungskompetenz nach C. Rogers,
  • Vertiefte Selbsterkenntnis und Selbstregulation.
 

 

Methode:

Die Kursleiterin arbeitet nach der themenzentrierten Interaktion (TZI), lehrt und übt mit den KursteilnehmerInnen das methodisch-didaktische Vorgehen im Begleiteten Malen. Die KursteilnehmerInnen sind während ihrer Ausbildungszeit sowohl Malende als auch MalleiterInnen und können damit an sich selbst ihr persönliches Wachsen und Lernen erleben.
 

 

Lerninhalte:

  1. Funktionsspezifische Inhalte
    - Grundsätzliche Themen zur Funktion und Rolle der Malleiterin,
    - Interventionstechniken (Gesprächsführung)
    - Umgang mit Beziehungen,
    - Methodisches Vorgehen im Leiten von Malgruppen,
    - Grundformen der bildnerischen Gestaltung 
      (Grundformen der bildnerischen Gestaltung, Sprache der Kinderzeichnungen)
    - Entwicklung des Kindes und seines Malens,
    - Persönlichkeitsentfaltung des Menschen durch Malen,
    - Materialkunde, Farbenlehre, Maltechniken,
    - Einrichten eines Malateliers,
    - Integration des Malens innerhalb sozialer Institutionen.

  2. Allgemeiner theoretischer Bezugsrahmen
    - Grundfragen der Psychologie und Pädagogik,
    - Einführung in die Kommunikationstheorie,
    - Personenzentrierte Gesprächsführung nach C. Rogers.
    - Einführung in die Gestalttherapie

  3. Praxisorientierte Inhalte
    - Erfahrung des Malens als Malende,
    - Üben und Reflektieren der Handlungsweisen als Malleiterin,
    - Supervision der Praxistätigkeit.

  4. Öffentlichkeitsarbeit
    - Kontakt zu Institutionen und Behörden,
    - Elternarbeit
    - Werbung.































Ausbildungs- struktur:
  1. Die Ausbildung umfasst:
    - Den Einführungstag
    - 12 Kurseinheiten à 2 Tage,
    - mindestens 8 Arbeitsgruppentreffen à 1 bis 2 Tage,
    - eigene Malpraxis im Begleiteten Malen,
    - Malleitertätigkeit während der Ausbildungszeit.

  2. Lerngruppen
    Es werden kleine Lerngruppen gebildet, die sich regelmäßig abwechselnd bei den TeilnehmerInnen treffen, um Literaturstudien zu betreiben, sich in Gesprächsführung und im Begleiteten Malen zu üben.

  3. Eigenes Malen
    Das eigene Malen ist in einem anerkannten Malatelier zu absolvieren (mind. 20 Maleinheiten/Jahr).

  4. Die eigene Leitungstätigkeit
    Während der Ausbildung arbeiten die TeilnehmerInnen selbständig in der Funktion als LeiterIn, sei es am Arbeitsplatz oder in einem eigenen Malatelier.

  5. Praktikum
    Erweiterung der eigenen Praxis in angeleiteten Praktika.

     
  6. Abschluss
    Die zweijährige Ausbildung wird mit einem Zertifikat bestätigt.























Teilnahme-
Voraussetzung:
  • Ausbildung oder Berufstätigkeit in einem pädagogischen, heilpädagogischen oder psychosozialen Berufsfeld,
  • Teilnahme an einer Einführung
  • Mindestens 10 Maleinheiten in Begleitetem Malen als Selbsterfahrung
 

 

Termine und Kosten:

Die Ausbildung BM 9 / 2009


2. Ausbildungsjahr BM 9 /2010-2011

7. Kursblock: 10. bis 12. 12.2010
8. Kursblock: 18. bis 20. 2. 2011
9. Kursblock: 8. bis 10. 7. 2011
10. Kursblock: 16. bis 18. 9. 2011
11. Kursblock: 18. bis 20.11. 2011
12. Kursblock: 16. bis 18. 12. 2011

Die Ausbildung BM 10 beginnt am 26. bis 28. 11.2010

1. Ausbildungsjahr BM 10/ 2010- 2011

1. Kursblock: 26. bis 28.11.2010
2. Kursblock: 28. bis 30.1.2011
3. Kursblock: 25. bis 27.3.2011
4. Kursblock: 27. bis 29.5.2011
5. Kursblock: 29. bis 31.7.2011
6.Kursblock: 14. bis 16. 10. 2011

2. Ausbildungsjahr BM 10 / 2011 - 2012

7. Kursblock: 9.12. bis 11. 12. 2011
8. Kursblock: 10. bis 12. 2. 2012
9. Kursblock: 20. bis 22. 4. 2012
10. Kursblock: 22. bis 24. 6. 2012
11. Kursblock: 14. bia 16. 9. 2012
12. Kursblock: 16. bis 18. 11. 2012

Der Beginn der Ausbildung BM 11 ist projektiert auf 11. bis 13. 5. 2012

Einführungstage für nächste Ausbildungen: 

 26.11.2011/ 28.1.2012/ 17.3.2012

Infotage:  jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Kosten: 75,-€

Praxis für Lebensberatung und Kunsttherapie 
Sabine Manske
Bismarckstr. 14
68723 Schwetzingen
Tel: 06202-857800
Fax: 06202-857803

Internet: www.malatelier-manske.de
E-Mail: sabine.manske@web.de


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2.Aufbaustufe: Ziel ist eine Erweiterung und Vertiefung von mal- und kunsttherapeutischen Methoden, die in der Grundstufe erworben wurden. Ebenso wird eine Erweiterung und Ergänzung der therapeutischen Theorien erfolgen.
Teilnahme-
voraussetzungen:
Die Teilnahme ist möglich für AbsolventInnen der Grundstufe "Begleitetes Malen nach Bettina Egger" oder einer entsprechenden Grundausbildung.
Lerninhalte: Funktionsspezifische Inhalte:
  • Erweiterte Funktion und Rolle der MaltherapeutIn
  • neue Interventionstechniken (aus der Gesprächstherapie, der Gestalttherpie und der systemischen Therapie)
  • Einführung in moderne Methoden der Psycotherapie
  • Bearbeitung spezifischer Krankheitsbilder
  • Intensivierung des Begleitens

Praxisorientierte Inhalte:
  • Selbsterfahrung als Malende
  • Üben und Reflektieren der in der Theorie erarbeiteten Interventionstechniken
  • Fallbearbeitungen
  • zusätzliche kreative Techniken
  • Einsatz verschiedener gestalterischer Mittel

Supervision:
  • Bearbeitung des von den TeilnehmerInnen eingebrachten aktuellen Materials
  • Arbeit, die sich aus dem Supervisionsprozess ergibt

Praktikum:
  • Erweiterung der eigenen Praxis in angeleiteten Praktika
  • Anfertigen einer schriftlichen Arbeit zu den verschiedenen Prozessen

Selbststudium:
  • Literaturstudium der in der Liste aufgeführten Bücher
  • eigenständige Auseinandersetzung  mit angrenzenden Gebieten

Diplomarbeit:
  • Anfertigung einer schriftlichen Abschlussarbeit, die eine fachliche Auseinandersetzung und eine persönliche Prozessanalyse beinhaltet

Abschluss:
  • Nach Erfüllung aller Voraussetzungen erhalten die TeilnehmerInnen ein Diplom in Maltherapie/Kunsttherapie








Ausbildungsstruktur: Der Aufbaukurs umfasst:
  • 8 Kursblöcke à 2 Tage
  • mind. 12 Arbeitsgruppentreffen
  • mind. 20 Maleinheiten eigenes Malen pro Jahr
  • Supervision
  • eigene Malleitertätigkeit
  • Praktikum (mind. 200 Std. insgesamt, supervidiert)
  • Literaturstudium
  • Diplomarbeit
3. Links
  • Lösungsorientiertes Malen LOM nach Bettina Egger
    - Maltherapie - Kunsttherapie, Trauma-Heilung -
    http://www.l-o-m.de/

 

 
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